Wohnhaus Gertenbach: Blick in die Natur, 2005

Das Gebäude wurde selbstverständlich auf Niedrigenergiehaus–Standard modernisiert. Der vormalige Balkon und die darunter befindliche Terrasse wurden zum beheizten Raum: Im Obergeschoss als Essplatz, im Untergeschoss als wärmepuffernder Wintergarten. Auf diese Weise konnten nicht nur mehr Licht und Raum gewonnen, sondern auch geschickt die vorhandenen Wärmebrücken eliminiert werden.

Die großen, bodentiefen Fenster und Fensterelemente lassen viel Licht und Energie bis tief in den großen Wohnraum gelangen. Äußerst wichtig daher die automatisch gesteuerten, in die Fenster integrierten Verschattungsanlagen: „Im Winter kuschelig warm, im Sommer angenehm kühl, und dabei immer das Gefühl, die Landschaft mit jedem Blick genießen zu können. So haben wir uns das vorgestellt. Hier tanken wir Energie!“

Diese von uns empfohlenen Maßnahmen der Energieberatung wurden ausgeführt:

Maßnahme

Ausführung

Geschossdecken- bzw. Dachflächen-dämmung

Hanffasermatten mit Holzfaserplatten

Fußbodendämmung UG

Zellulose zwischen Traglattung, Holzdielen

Fassadendämmung

Mineralfaser-Dämmplatten

Fenstererneuerung

Holz – Aluminium - Verbundfenster mit integrierten Lamellenstores

Heizungserneuerung


Bestehende Anlage mit zentraler Warmwassererwärmung, Solaranlage zur Brauchwassererwärmung
Holzpelletkessel bei Kesseltausch geplant                                             

 

Einsparung nach Sanierungsmaßnahmen:

Brennstoff-Einsparung

ca. 28.000 kWh/a  Heizöl

ca. 60%     

CO2-Einsparung

ca. 10 Tonnen/a (Ölheizung)
ca. 16 Tonnen/a (Pelletheizung)

ca. 60%
ca. 90%